Die meisten Firmen in der Schweiz beschäftigen weniger als zehn Mitarbeitende. Und trotzdem hat jeder enorm hohe Ansprüche und Anforderungen an seinen Arbeitsplatz und die informationstechnischen Mittel, die ihm zu Verfügung gestellt werden. So möchte man 100 % Verfügbarkeit, hohe Performance und natürlich absolute Sicherheit. Um dies zu erfüllen beschäftigen Banken und Versicherungen rund um den Globus eine Armada von bestens ausgebildeten Informatikern - das kostet Millionen. Im mikro KMU fehlen meist sowohl die finanziellen Mittel wie die Skaleneffekte. Es gibt keine Hochgeschwindigkeitsserver, die nur auf zehn Benutzer ausgelegt sind. Zudem verkauft auch kein Softwareliferant günstige Volumenlizenzen. Deshalb sind KMU gezwungen umzudenken - Keep it simple and stupid.
- Schmeissen sie ihren stromfressenden Fileserver weg - Nutzen sie NAS (Network Attached Storage)
- Mailen sie immernoch über POP - Nutzen sie zeitgemässe und sichere Cloudlösungen
- Arbeitet ihr Team mit dem Flipchart - Nutzen sie neue Werkzeuge wie Wiki’s und Blog’s
- Lagern sie heikle Themen wie Backup und Sicherheit aus - das spart Geld und Nerven
Migriert werden zuerst die Köpfe
Deshalb ist es wichtig, die Benutzer bei jedem Projekt von Anfang an im Boot zu haben. Selbst wenn die zu treffenden Entscheidungen ausserhalb der fachlichen Kompetenz liegen. Es geht dabei nicht immer darum die technische beste Lösung zu finden, sondern die Lösung mit der grössten Akzeptanz bei den Benutzern und der einfachsten Integration der bestehenden Organisationsstruktur. Informatiker haben den Hang dazu an der Realität vorbei zu spezifizieren. Und die Benutzer hätten gerne eine eierlegende Wollmilchsau, ohne sich dabei im klaren zu sein, was die organisatorischen Konsequenzen ihrer Wünsche sind.
Wir orientieren uns bei unserer Projektarbeit nicht an starren Meilensteinen sondern an der Organisation und ihrer sozialen Struktur. Nur so können wir garantieren, dass ihr Projekt ein Erfolg wird.